Tag 13 – Dalyan, İztuzu-Strand

Tag 13 – Dalyan, İztuzu-Strand
Daheim angekommen kurze Ruhepause und es geht auch gleich weiter zur Bootsüberfahrt zum berühmten İztuzu-Strand, wo die seltenen Unechten Karettschildkröten laichen. Auf dem Weg dahin macht unser Kapitän eine unerwartete Ansage – wer möchte kann fangfrische blaue Krabben bestellen, die auf dem Rückweg zur Abholung bereit wären. Das verlockende Angebot wird von einigen angenommen und glaubt mir, keiner hat diese Spontanbestellung bereut. 😀
Den wunderbaren Tag lassen wir bei einem gemütlichen Abendessen auslaufen, wo wir mal wieder feststellen, dass in dem vom Stef gewähltem Restaurant ein Lammgericht mit Rind zubereitet wir, und ein Espresso schon so eine Definitionssache ist.
Es geht heute früh ins Bett, denn die morgige Strecke schätzen wir auf 14 Stunden, es gilt auf 20 Uhr in Mersin am Hafen zu sein.

Radar Berg erkunden *check*
Sonnen am Strand *check*
Blaue Krabbe serviert bekommen *check*

Tag 13 – Dalyan, Radar Berg

Tag 13 – Dalyan, Radar Berg
Besser kann ein Tag eigentlich nicht laufen. Gemütlich aufstehen, in aller Ruhe Kaffeetrinken, den Morgen langsam angehen lassen. Die Entscheidung ob wir den Checkpoint am Berg Radar mitnehmen wird ein wenig hin und her diskutiert. Mel entscheidet sich den Vormittag in der angenehmen Umgebung des Campingplatzes zu verbringen, Pferdinand wird kurzerhand umgebaut, so dass Julia und Steffi hinten Platz finden und Max findet mal wieder eine Mitfahrgelegenheit bei den Emsländern. Wir wissen nur, dass wir auf den Berg Radar sollen um dort ein Foto zu schießen. Dass dieser Ausflug zu einem coolen Off-Road Trip wird, hat niemand davor gedacht. Tolle Strecke, tolle Stimmung. Nach dem Fotoshoot machen wir uns mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf den Rückweg, um mal wieder festzustellen, dass wir wiederholt überpünktlich den Weg zum Checkpoint gemeistert haben. Es kommen uns ein Haufen Teams entgegen, scheinbar gab es einen kollektiven Start, denn wir verpasst haben. So ganz traurig sind wir darüber jedoch nicht, denn auf dem Radar Berg ist es ganz schön eng und manch ein BMW braucht da ein bisschen Support. ;D

Tag 12 – Dalyan

Tag 12 – Dalyan
Die Anspannung der letzten Tage lässt uns zu dem Entschluss kommen möglichst früh aufzubrechen, um am kommenden Checkpoint endlich mal ein bisschen Zeit zum Entspannen zu haben. In diesem Sinne starten wir bereits eine Stunde vor dem offiziellen Start. Kurz noch die Schuhe (die wir leider nicht alle komplettiert bekommen haben) abgeben und los.
Die heutige Strecke ist überschaubar und der frühe Start zahlt sich aus. Wir kommen in Dalyan am späten Nachmittag an und ergattern noch tatsächlich ein wunderschönes Plätzchen auf einem Campingplatz mit Dusche, Waschmaschine und kaltem Bier. Welch ein Luxus! Nach tagelangem kürzertretet erscheint uns das hier wie ein Paradies. Hinzu kommt, dass am Abend kein Programm ansteht, so teilen wir uns in Grüppchen gehen Essen und genießen das schöne Städtchen, welches sich laut Wikipedia mit folgendem Prädikat auszeichnet: „Im Dorf Dalyan hat sich eine Kolonie von britischen und deutschen Rentnern angesiedelt“.

Pinkelpausen gestrichen *check*
Reisegeschwindigkeit erhöht *check*
Schönsten Campingplatz ever abgecheckt *check*

Tag 11 – Alaşehir

Tag 11 – Alaşehir
Team Pferdinand startet die Canyontour recht früh, um einen eventuell aufkommenden Stau in der engen Gasse möglichst zu umgehen. Mittels dieser Taktik sind sie auch schon kurz vor 12 Uhr wieder auf dem Campingplatz um grade noch die Julia und Mel abzugreifen, die sich mit Hassan (unseren Helfer und Dolmetscher) auf dem Weg zur Werkstatt machen. Um 13 Uhr ist die Freude groß – Horschd rollt wie frisch vom Band auf den Campingplatz, die Kupplung des V6 läuft tip-top.
Nachdem Max von den Jungs aus Emsland wieder bei unserer Truppe abgeliefert wurde, werden noch schnell die Holzlatten, die für den Bau von Parkbänken gebraucht unterschrieben und abgeliefert. So geht es mit einer minimalen Verspätung auch schon Richtung Alaşehir.
Eigentlich ist für den heutigen Tag recht wenig Strecke geplant, jedoch zieht sich das Stück ganz schön, denn die Feldwege über die man gejagt wird können teilweise nur im Schneckentempo beschritten werden. Das Gebiet um Alaşehir herum ist für seinen Traubenanbau bekannt und hier, zwischen den Reben kann teilweise nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kommen wir dann endlich am Checkpoint an. Leider weckt der versprochene Campingplatz auch diesmal nur wenig Begeisterung. Mehr eine Festwiese als Camping, mehr Schwimmbad als Dusche. Das Essen vor Ort ist auch so eine Sache, aber das lässt man sich am besten aus erster Hand erzählen. 😉

Horschd wiederbelebt *check*
Canyonfahrt *check*
Tolle Freundschaften geschlossen *check*

Tag 11 – Ulubey, Canyon

Tag 11 – Ulubey, Canyon
Heute steht eigentlich die Canyonfahrt auf dem Plan, jedoch sind alle ein wenig angespannt, denn Horschd hat die Nacht in der Werkstatt verbracht. Aufgrund seines technischen Zustands mag Scherome die Off-Road Strecke nicht in Anspruch nehmen. Wie es mit Horschd weiter geht bekommen wir erst nachmittags Bescheid, so entscheidet sich Jola und Stef die Strecke mit Pferdinand nochmal zu fahren, während Max mit dem Emsländerteam #195 die Überfahrt macht. Übrigens – der Ulubey Canyon ist der zweitgrößte der Welt und auf jeden Fall eine Sehenswürdigkeit.

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